"Mathilde von Guise", Oper von J.N. Hummel
- Von: 23.11.2008
- Bis: 26.11.2008
- Ort: Laon
Neuschaffung als Weltpremiere / Konzertversion auf altertümlichen Instrumenten
Agenda
23/11/2008
24/11/2008
26/11/2008
Praktisch
Laon
Chantilly
Saint-Etienne
Der Komponist
Das Wunderkind Johann Nepomuk Hummel (1778-1837), in Bratislava (Slowakei, zur damaligen Zeit Österreich-Ungarn) geboren, wurde von Mozart persönlich unterrichtet und avancierte zum Nachfolger von Haydn als Hofkapellmeister in Eisenstadt/Esterhazy. Er war Freund und "Konkurrent" von Beethoven und gilt als einer der größten Pianovirtuosen seiner Zeit und als erstklassiger Komponist.
Er stand in Verbundenheit mit Frankreich (er kam, um dort auf großen Europatourneen zu spielen, erhielt die Ehrenlegion und wurde Mitglied des Institut de France) und Deutschland (die letzten 20 Jahre seines Lebens verbrachte er in Weimar als Kapellmeister und gilt, zusammen mit Goethe, als eine der ersten herausragenden Persönlichkeiten dieser Stadt aus den Jahren 1820-30).
Das Werk
"Mathilde von Guise", Oper in drei Akten Opus 100 von J.N. Hummel wurde in Wien im Jahre 1810 geschrieben und für Weimar 1821 überarbeitet. Das Originallibretto ist auf Französisch und stammt von Emmanuel Mercier-Dupaty.
Es existieren verschiedene Manuskriptversionen, die in den Bibliotheken von Weimar, Berlin, London und Budapest zu finden sind.
Es handelt sich um die einzige seiner zehn Opern, die noch zu seinen Lebzeiten in Deutsch und Italienisch veröffentlicht wurde.
Nach der Neufassung in Weimar wurde sie auch in Prag, Riga und Berlin aufgeführt.
Die Interpreten
Das Orchester mit altertümlichen Instrumenten Solamente Naturali von Bratislava, der Regionalchor der Picardie (Leitung Bernard Spizzi), slowakische (Eva Suskova, Ondrej Saling, Martin Mikus) und französische Solisten (Hjördis Thébault, Pierre-Yves Pruvot, Philippe Do) agieren unter der Leitung von Didier Talpain.
- Aktualisiert am: 24.11.2008

