Codex Caioni - Chronik eines Hochzeitstages
- Von: 12.07.2008
- Bis: 02.12.2008
- Ort: Saint-Guilhem-le-Désert, dann Tournee in Frankreich und in Rumänien
Zigeunermusiker entdecken den venezianischen Barock…
Agenda
12. Juli, Festival de Saint-Guilhem-le-désert
15. Juli, L'Eté du grand Jardin, Joinville
17. August, Festival international de musique sacrée de l'Abbaye de Sylvanès
22. August, Festival Sinfonia en Périgord
25. August, Festival de la Chaise-Dieu
12. Oktober, Iasi (Rumänien)
14. Oktober, Cluj-Napoca (Rumänien)
16. Oktober, Bukarest (Rumänien)
24. November, La Comète, SN Châlons-en-Champagne
26. November, AMIA, Straßburg
2. Dezember, Saal Gaveau, Pariss
Praktisch
Tournee von Juli bis Dezember 2008 (siehe Kalender)
Gegen 1650 ahnte der Franziskaner Ion Caioni nicht, welches Interesse die Wiederentdeckung seines Manuskripts 350 Jahre später wecken sollte. Er ließ die Musiker improvisieren, also hatte er in seinem "Codex Caioni" die Motetten von Monteverdi, Schütz oder Gallus abgekürzt notiert, sowie die Siebenbürgener Tänze, die er sowohl bei der Messe als auch bei volkstümlichen Festen begleitete.
Jean-Christophe Frisch hat das Manuskript aufgegriffen und zeigt uns, seinem Wanderbarock getreu, wieder einmal, dass die lebendige Tradition, hier die der Karpaten, uns gestattet, den wahren Sinn einer Sarabande, einer Bergamasque zu begreifen.
Er hat also vier französische und rumänische Sänger vereint, einen jungen Taraf und 2 Siebenbürgener Tänzer, um ein Continuo in einem Musikstück namens "Codex Caioni", das jetzt, wo Rumänien sich wieder Europa zuwendet, ein Zeugnis des kulturellen Austausches und der religiösen Toleranz ist, die Siebenbürgen bereits damals kennzeichneten.
Eine französisch-rumänische Gemeinschaftsproduktion, unterstützt von Culturesfrance, der Stiftung Orange, der Stiftung BNP Paribas, dem Institut Français Bucarest, der französischen Botschaft in Rumänien, dem Centre Culturel Français Cluj, Sibiu 2007, DRAC IDF…
- Aktualisiert am: 02.12.2008

