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Mikro-Erzählungen, Versuchung der "kleinen" Wirklichkeiten

30 Häuser aus besticktem Karton, galerie Anita Beckers, Francfort 30 Häuser aus besticktem Karton galerie Anita Beckers, Francfort
  • Von: 01.06.2008
  • Bis: 21.09.2008
  • Ort: Musée d'Art moderne de Saint-Etienne

Mikro-Erzählungen, Versucung der 'kleinen" Wirklichkeiten

Ausstellung - 85 zeitgenössische Künstlern mehrerer Generationen aus 25 Ländern - eine Gemeinsamkeit - eine besondere Sensibilität für Bürgernähe, die Einfachheit der Evidenz und die Poesie der Welt

Agenda

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Vom 7. Mai bis 21. Septembre 2008
Praktisch

Praktisch

Musée d'Art moderne de Saint-Etienne

Die Ausstellung "Micro-Narratives, Tentation des petites réalités" (Mikro-Erzählungen, Versuchung der "kleinen" Wirklichkeiten) umfasst 85 zeitgenössische Künstler mehrerer Generationen aus 25 Ländern, die alle eines gemeinsam haben: eine besondere Sensibilität für Bürgernähe, die Einfachheit der Evidenz und die Poesie der Welt. Die Ausstellung, deren Kurator Lorand Hegyi, Generaldirektor des Museums für moderne Kunst, ist, wurde bereits in einer etwas anderen Form bei bei der 48. Oktobermesse von Belgrad (Serbien) 2007 vorgestellt.

Die präsentierten Künstler sehen sich mehr in der Andeutung und im Zweifel als in der Affirmation. Die verwendeten Techniken - Zeichnungen, Assemblages, Fotos, Videos, Installationen - stehen im Dienste der Erkundung unserer unmittelbaren Umgebung: unseres Lebensrahmens und unserer Gedanken. Das Thema der "micro-narratives" (Mikro-Erzählungen) ist ein Neologismus, der auf die Theorien von Jean-François Lyotard zurückgeht, der die Postmoderne als "Fin des Grands Récits", als das (Ende der grossen Erzählungen) beschrieb.

Die Postmoderne stellt die grossen politischen Theorien oder Kunsttheorien zugunsten einer Konstellation der "petits récits" (wörtlich: "kleinen Erzählungen") mit zahlreichen Nuancen, die an eine Welt erinnern, die unseren "kleinen Wirklichkeiten", besser entspricht, nämlich einer komplexeren, auch subtileren Wirklichkeit.

Die Aufmerksamkeit gilt unseren Lebensweisen (Landschaften, Strassenszenen oder politischer Rahmen), der Alltag steht im Vordergrund, Interesse für eine universelle Selbstbeobachtung, Versuch, aus "kleinen" Wirklichkeiten zu extraplieren, um der poetischen Fantasie freien Lauf zu lassen… all das steht im Mittelpunkt der Arbeit der ausgestellten Künstler!
 

  • Aktualisiert am: 03.09.2008
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