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RTE

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Die Europäische Kultursaison erscheint uns – dieses Jahr mehr denn je – als ein extrem ehrgeiziges, einschlägiges und daher Begeisterung auslösendes Ereignis. Anlässlich des französischen EU-Vorsitzes – und dies zum ersten Mal – geht es nicht darum, ein einzelnes europäisches Land vorzustellen, sondern den Empfang des kulturellen Schaffens der 26 übrigen Mitgliedsstaaten in Frankreich vorzubereiten. Dank dieser Initiative wird die französische Öffentlichkeit Gelegenheit haben, die 26 europäischen Mitgliedsstaaten, von denen einige besser bekannt sind als andere, besser kennen zu lernen. Wir sehen die Europäische Kultursaison als einen Ort des Austauschs zwischen allen europäischen Ländern. Als eine Gelegenheit, uns der zahlreichen Dinge, die wir mit diesen Ländern teilen sowohl bewusst zu werden als auch zu ermessen, wie sehr unsere Unterschiede uns gegenseitig bereichern...

Warum haben Sie sich für die Unterstützung dieses Projekts entschieden?
RTE ist ein höchst europäisches Unternehmen. Nicht nur in seinen Worten oder seinen Bestrebungen, sondern auch in seinem Tun. Faktum ist, dass Europa seit 50 Jahren mit Strom versorgt wird. Wenn ein Europäer das Licht einschaltet, so weiß er nicht, ob der Strom, den er verbraucht, aus seinem oder aus einem anderen europäischen Land kommt. Während die Europäische Union 27 Länder miteinander verbindet, sorgt das elektrifizierte Europa im physischen wie auch im symbolischen Sinne für die „Herstellung der Verbindung“ von 30 Ländern mit der Energiequelle. Allein schon aus diesem Grund ist RTE ein höchst europäisches Unternehmen. Unser Erfolg lässt sich insbesondere an unserer Fähigkeit messen, täglich mit unseren europäischen Partnern zusammen zu arbeiten. Wir verlassen uns auf sie, ebenso so wie jene sich auf uns verlassen. So sorgen wir tagtäglich gemeinsam für die Stabilität unserer Energienetze und arbeiten tagtäglich daran, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen.


Welches Ereignis könnte daher die europäische Realität von RTE besser verkörpern als die Europäische Kultursaison ?
Unsere Aufgabe ist es, die Stromnetze miteinander zu verbinden und die Europäische Kultursaison tut nichts anderes, wenn sie Frankreich zum Ort des Ausdrucks und des Austauschs zwischen den 27 Mitgliedstaaten Europas  macht. Sie stellt die Verbindung zwischen unseren Ländern, unseren Völkern und unseren Kulturen her. Wir haben also beschlossen, dieses Ereignis zu unterstützen, das – sowohl hinsichtlich der Ambitionen als auch aufgrund seiner konkreten Realität – der von RTE so nahe kommt. Schließlich, um konkreter zu werden, scheint die Ausstellung „Die spanische Nacht“ besonders gut in den Kontext von RTE zu passen. Die Ambition der Europäischen Kultursaison scheint der von RTE und seinem Partner Red Electrica de Espana (REE), die eng und auf ganz natürliche Weise auf dem europäischen Elektrizitätsmarkt und insbesondere im Rahmen des Projekts zur Realisierung eines neuen Stromverbunds zwischen Frankreich und Spanien  zusammenarbeiten, tatsächlich sehr ähnlich zu sein. Demzufolge ist es für uns ganz selbstverständlich, diese Ausstellung zu unterstützen und uns die Exzellenz der darin vorgestellten Werke zum Beispiel zu machen.

Welche Unterstützung bietet Ihr Unternehmen Kultureinrichtungen generell an?
Bereits seit der Gründung von RTE wollte das Unternehmen sein besonderes Interesse an kulturellen Aktivitäten (in all ihren Formen) zum Ausdruck bringen:
RTE ist Partner des Musikwettbewerbs Long-Thiébaut
RTE war 2007 Partner des europäischen Tanzvereins Europa Danse
RTE organisiert jedes Jahr die Neujahrsansprache seines Vorstandsvorsitzenden in einem Pariser Museum (Museum für moderne Kunst, Museum Guimet…)
RTE unterstützte die Schaffung eines Opernballets (inkl. Bühnenbild) an der königlichen Oper von Château de Versailles
RTE unterstützte die Publikation mehrerer Kunstbücher

  • Aktualisiert am: 25.06.2008
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