Die sechs Monate der französischen Präsidentschaft des Rats der Europäischen Union waren in erster Linie geprägt von mehreren internationalen Krisen (der Georgien-Konflikt, die Finanz- und Wirtschaftskrise), in denen die EU dank ihrer Fähigkeit, schnell, energisch und einig zu handeln, eine entscheidende Rolle spielte. Darüber hinaus gelang es der französischen Ratspräsidentschaft, auch bei den Prioritäten, die sie sich gesetzt hatte, Kurs zu halten: bei der Bekämpfung des Klimawandels (mit der Verabschiedung des "Energie-Klima-Pakets"), bei der Migrationspolitik (mit der Verabschiedung des Europäischen Pakts zu Einwanderung und Asyl), bei der Gemeinsamen Agrarpolitik (mit der Annahme des GAP-Gesundheitschecks und der Aufnahme der Diskussionen über die Zukunft der GAP) und bei der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik ESVP (mit einem neuen konkreten und einsatzfähigen Programm). Generell konnten in den sechs Monaten erhebliche Fortschritte in allen Handlungsbereichen der EU erzielt werden, insbesondere im Wirtschafts- und Finanzsektor, im sozialen Bereich, auf kulturellen Ebene sowie auf internationaler Ebene (mit acht Gipfeltreffen mit den wichtigsten internationalen Partner der EU, darunter der Pariser Gipfel zum Start der Union für den Mittelmeerraum).
mehrDie französischen Minister stellen im Laufe des Dezembers ihre Bilanzen zur französischen EU-Ratspräsidentschaft den Ausschüssen des Europäischen Parlaments in Brüssel vor.
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Blaues Licht und ein Kreis aus 12 Sternen : Ab dem 30. Juni kleidet sich der Eiffeilturm allabendlich in die Farben Europas.
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Anlässlich der französischen Ratspräsidentschaft (1. Juli - 31. Dezember 2008) lädt Frankreich in einer einzigartigen Initiative seine 26 Partner in der EU ein, im zweiten Halbjahr 2008 die Blüte ihres kulturellen Erbes und ihre schöpferische Kraft zu präsentieren.
Mit der „Europäische Kultursaison“ soll die lebendige Kreativität der europäischen Kulturen und die identitätsstiftende Kraft dieses größtenteils gemeinsamen Kulturerbes betont werden.
In ganz Frankreich werden mehrere hundert Veranstaltungen organisiert, um das künstlerische Schaffen und das kulturelle Erbe Europas einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
mehrZwei Stücke in einer Vorstellung… auf Tournee durch 10 neue Mitgliedsstaaten der EU!
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