Ministerkonferenz über die Wettbewerbspole: „Hin zu einer europäischen Clusterstrategie“
- Datum: 14.11.2008
- Ort: Paris
Die französische Ministerin für Wirtschaft, Industrie und Beschäftigung, Christine Lagarde, lädt ihre europäischen Amtskollegen ein, um über die europäische Strategie der Wettbewerbspole (Cluster) zu diskutieren.
Die Europäische Kommission verabschiedete kürzlich eine Mitteilung über die gemeinschaftliche Strategie im Bereich der Wettbewerbspole von Weltniveau. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das französische Ministerium für Wirtschaft, Industrie und Beschäftigung am 14. November in Paris eine Ministerkonferenz, bei der über die europäische Clusterpolitik diskutiert werden soll. Des Weiteren soll die Veranstaltung zur Vorbereitung der Schlussfolgerungen des Rats „Wettbewerb“ vom 1./2. Dezember 2008 beitragen.
Die Ministerkonferenz stützt sich vor allem auf die Arbeiten des vierten Forums für Wettbewerbspole (13. November, Sophia Antipolis), bei dem europäische und internationale Akteure über die Bedingungen zur Schaffung von Wettbewerbspolen und von europäischen Clustern von Weltniveau diskutieren.
Zahlreiche europäische Länder, darunter insbesondere Deutschland, die Niederlande, Spanien, Schweden und Ungarn, haben eine Wettbewerbspolitik, die auf dem Prinzip der Cluster basiert, entwickelt, wobei je nach industriellem, wissenschaftlichem und institutionellem Kontext unterschiedliche Methoden angewendet werden.
In Frankreich wurde das Clusterprinzip 2005 eingeführt. Ziel der Wettbewerbspole ist es, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und zur Erhöhung der Beschäftigung auf zukunftsträchtigen Märkten Synergien zwischen Industrie, Forschung und Aus- und Weiterbildung zu schaffen und zu nutzen.
- Aktualisiert am: 17.11.2008

