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Ministerkonferenz "Die Arktis": Observatorium für die Herausforderungen der Umweltveränderungen"

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  • Von: 09.11.2008
  • Bis: 10.11.2008
  • Ort: Monaco
Mit der Ministerkonferenz über die Arktis soll die Notwendigkeit hervorgehoben werden, zum Zwecke des Umweltschutzes die wissenschaftlichen Forschungsarbeiten in der Arktis fortzusetzen.

Die öffentliche Meinung dafür zu sensibilisieren, dass es dringlich ist, die Arktis vor den Schäden zu schützen, die durch die weltweite Umweltzerstörung verursacht werden, ist das Ziel der internationalen Ministerkonferenz über die Arktis. Des Weiteren soll der Elan des Internationalen Polarjahres für die wissenschaftliche Forschung und die internationale Zusammenarbeit zur Schaffung langfristiger und zuverlässiger Instrumente, die den gröβtmöglichen Raum abdecken, genutzt werden. Mit der Konferenz sollen die politischen Verantwortlichen dafür gewonnen werden, so schnell wir möglich ein Projekt zu starten, mit dem die Observationsstationen in der Arktis vernetzt werden können.

Frankreich, das mit seinem europäischen Partner eine aktive Bekämpfung des Klimawandels betreibt, möchte zur internationalen Sensibilisierung für dieses Thema beitragen. Bei der in Partnerschaft mit dem Fürstentum Monaco organisierten Konferenz kommen sowohl die Staaten, die Forschungstätigkeiten in der Arktis unterhalten, als auch die Länder des Arktisrats, einem hochrangigen intergouvernementalen Forum zur Förderung von Zusammenarbeit und Koordination zwischen den Unterzeichnerstaaten (Kanada, Russland, Norwegen, Dänemark, Island, USA, Schweden und Finnland) bei gemeinsamen Fragestellungen wie nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz in der Arktis.

Die Arktis wird auch Thema einer Mitteilung der Europäischen Kommission sein, die noch für dieses Jahr erwartet wird.

Die Arktis ist eine Schlüsselzone innerhalb des Klimasystems unseres Planeten und von groβer Bedeutung für das weltweite physische und biologische Gleichgewicht. Die Umwelt in den nördlichen Breitengraden ist besonders anfällig für menschenverursachte Einflüsse wie die in der nördlichen Hemisphäre verursachten Emissionen, die in dieser Region in erhöhter Konzentration gemessen werden können. So schmilzt das arktische Packeis von Jahr zu Jahr schneller, was wiederum Rückwirkungen auf die restliche Umwelt hat.

Die Polargebiete weisen auβergewöhnliche Charakteristika für die Erforschung des globalen Klimawandels auf. Die wissenschaftliche Forschung in diesen Zonen bietet wichtige Erkenntnisse, die den politischen Entscheidungsträger ermöglichen zu handeln.

Die Koordinierung der Forschungsstrukturen in der Arktis, die zahlreiche Staaten, egal ob Anrainerstaaten oder traditionelle Forschungsstaaten, dort besitzen, muss zum gegenwärtigen Zeitpunkt verstärkt werden, um optimale Daten für die politische Entscheidungsfindung zu erhalten. Zahlreiche Observationsstationen leisten beträchtliche Arbeit in allen wissenschaftlichen Disziplinen, aber die Summe der Erkenntnisse wird noch nicht ausreichend berücksichtigt. Gemeinsam zu handeln, um die Nachvollziehbarkeit der Forschungstätigkeit zu erhöhen und die Vernetzung der polaren Observationsstationen voranzutreiben, wird angesichts der sich beschleunigenden Umweltveränderungen immer dringlicher.

  • Aktualisiert am: 23.12.2008
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