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Kolloquium "Soziale Sicherheit und demografische Herausforderungen"

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  • Von: 07.11.2008
  • Bis: 08.11.2008
  • Ort: Paris, Palais du Luxembourg

Im Rahmen der französischen EU-Ratspräsidentschaft findet am 7. und 8. November in Paris ein europäisches Kolloquium zum Zusammenhang zwischen sozialer Sicherheit und demografischem Wandel statt. Es wird von den französischen Sozialversicherungskassen ausgerichtet.

Im Jahr 2050 wird einer von drei Europäern über 60 und einer von zehn über 80 Jahre alt sein: der größte demografische Wandel der modernen Geschichte des Kontinents. Die Verlängerung der Lebensdauer ist eine positive Nachricht, sie stellt aber auch eine große Herausforderung für die Dauerhaftigkeit der Sozialsicherungssysteme dar.

Um die Überlegungen und den Austausch zu diesem Thema zu vertiefen, organisieren die französischen Sozialversicherungskassen im Rahmen der französischen EU-Ratspräsidentschaft am 7. und 8. November 2008 in Paris ein Kolloquium zum Zusammenhang zwischen sozialer Sicherheit und demografischem Wandel. Diese Problematik betrifft das alltägliche Leben eines jeden Einzelnen und wirft die Frage nach den gemeinsamen Werten der Europäer Bereich des sozialen Schutzes auf. Das Kolloquium führt europäische Entscheidungsträger, Vertreter der Sozialsysteme und Akademiker zu einem Austausch von Know-how, Wissen und Erfahrungen zusammen.

Das Kolloquium bietet insbesondere Gelegenheit, auf diese Initiativen zurückzukommen und die Herausforderungen der demografischen Entwicklung in der Europäischen Union für die Gebiete Gesundheit, Wirtschaft, Soziales und Politik zu erörtern: Wie altern wir in Zukunft, in welchem Gesundheitszustand und unter welchen Lebensbedingungen? Wie ist die Familienpolitik im Vorfeld anzupassen? Welcher Sozialschutz für ein alterndes Europa?

Das Kolloquium wird weiterhin Gelegenheit bieten, die Maβnahmen und Mobilisation, welche die für den Sozialschutz zuständigen Behörden zur Ausarbeitung innovativer Lösungen unter Einhaltung des Solidarprinzips ergriffen haben, zu präsentieren. Die Erhöhung der Lebenserwartung in guter körperlicher Verfassung, aktives Altern, neue Familiensolidaritäten und die Notwendigkeit zu einer gemeinsamen europäischen Strategie gehören zu den Ansätzen, die die zweitägige Debatte bereichern werden.

Im Hinblick auf das "Forum zur demografischen Zukunft in Europa" werden die Arbeiten des Kolloquiums an die Europäische Kommission weitergeleitet.

Auf europäischer Ebene sind bereits Initiativen vorhanden. Die von der Kommission im Mai 2007 beschlossene Mitteilung "Die Solidarität zwischen den Generationen fördern" sowie die Gründung der Europäischen Allianz für die Familie sind die konkrete Umsetzung der Zusammenarbeit von Mitgliedsstaaten, EU, Zivilgesellschaft und Sozialeinrichtungen zur Verbesserung der Lebensqualität der Europäer.

  • Aktualisiert am: 09.12.2008
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