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Konferenz zur sozialen Verantwortung der Unternehmen

Metope des Fries im Palais d'Iéna, © CES Metope des Fries im Palais d'Iéna © CES
  • Von: 30.10.2008
  • Bis: 30.10.2008
  • Ort: Paris, Palais d'Iéna

Die Europäische Union hat die soziale Verantwortung der Unternehmen zu einem Bestandteil ihrer in der erneuerten Sozialagenda enthaltenen Strategie für Wachstum und Beschäftigung gemacht.
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss, die Europäische Kommission und der französische Wirtschafts-, Sozial- und Umweltrat richten am 30. Oktober 2008 in Paris eine Konferenz zu diesem Thema aus.

Die Konferenz soll die Partnerschaft und Transparenz als entscheidende Faktoren eines europäischen Mehrwerts im Bereich der sozialen Verantwortung der Unternehmen hervorheben und aufzeigen, wie erfolgreiche Partnerschaften die Dauerhaftigkeit verantwortlicher Initiativen fördern. Sie erörtert das Problem sowohl unter dem Gesichtspunkt der verantwortlichen Produktion als auch unter dem des verantwortlichen Konsums.
Die Konferenz untersucht des Weiteren, wie auf nationaler, europäischer oder internationaler Ebene ausgehandelte Rahmenregelungen die Entfaltung und den Erfolg der sozialen Verantwortung der Unternehmen beeinflussen können.

Verschiedene Fragen stehen zur Debatte: Transparenz und Zuverlässigkeit der Informationen über verantwortungsbewusste Maßnahmen der europäischen Unternehmen, Evaluierungsbedarf und Leistungsmessung sowie die Fähigkeiten der Akteure. Die Konferenz lässt die Akteure zu Wort kommen, wobei die Präsentation konkreter Fallbeispiele Vorrang hat: Praxis in den Unternehmen und Initiativen der öffentlichen Hand.
Für diese verschiedenen Gespräche führt sie Verantwortliche und anerkannte Fachleute aus dem Bereich der sozialen Verantwortung der Unternehmen zusammen: Leiter von Unternehmen, Sozialpartner, Nichtregierungsorganisationen, Vertreter der EU-Mitgliedstaaten, der europäischen Institutionen und internationaler Organisationen.

Die soziale Verantwortung der Unternehmen wurde von der Europäischen Kommission als "die freiwillige Einbeziehung sozialer und umweltpolitischer Anliegen seitens der Unternehmen in ihre Geschäftstätigkeit und ihre Beziehungen mit Stakeholdern" definiert. Sie umfasst:
- einen sozialen Aspekt (verbesserter sozialer Dialog, eine auf den lokalen Arbeitsmarkt gestützte Einstellungspolitik),
- einen umweltpolitischen Aspekt (rationale Nutzung natürlicher Ressourcen),
- einen wirtschaftlichen Aspekt (sozial verantwortliche Investitionen als finanzielle Ausprägung der sozialen Verantwortung von Unternehmen).

Die Gründe für ein Engagement in der Entwicklung der sozialen Verantwortung der Unternehmen können vielfacher Natur sein. Sie ermöglichen häufig eine frühzeitige Anpassung an eine Änderung der technischen und rechtlichen Situation oder der individuellen und kollektiven Verhaltensweisen. Die soziale Verantwortung der Unternehmen stellt des Weiteren einen Faktor der positiven Differenzierung gegenüber Konkurrenzunternehmen dar. Sie gestattet daneben aufgrund eines besseren Personalmanagements die Gewinnung hoch qualifizierter Mitarbeiter und die Sicherung des Unternehmensstandorts in einem bestimmten Land. Schlieβlich bietet sie auch einen Vorteil in Bezug auf den Börsenwert, die Bewertung durch Investoren, den Zugang zu Krediten oder öffentlichen Märkten sowie bei der Suche nach Partnern. Die soziale Verantwortung der Unternehmen ist der Niederschlag des Prinzips der nachhaltigen Entwicklung auf Ebene der Unternehmen.


Pressekontakt :

Christian Weger
Pressedienst des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses
Tel. : +32 (0) 2 546 9586 - Fax : +32 (0) 2 546 9764
e-mail : christian.weger @ eesc.europa.eu
 

  • Aktualisiert am: 18.12.2008
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