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"Archäologie und Klimawandel: bedrohtes Kulturerbe", Ausstellung im Europäischen Parlament

Mereo, Sudan: Übersandung durch die Dünen, © MAEE Mereo, Sudan: Übersandung durch die Dünen © MAEE
  • Von: 20.10.2008
  • Bis: 23.10.2008
  • Ort: Straßburg
Durch diese Ausstellung möchte die französische Präsidentschaft die Wichtigkeit für die Europäische Union hervorheben, zu handeln, um das europäische Erbe und Welterbe vor dem Klimawandel zu schützen.

Der Kampf gegen den Klimawandel ist einer der Prioritäten der französischen EU-Ratspräsidentschaft. In diesem Rahmen möchte Frankreich die Akteure der Gemeinschaft für die Wichtigkeit sensibilisieren, zu handeln, um ein vom Klimawandel bedrohtes europäisches Erbe und Welterbe zu schützen.

Die Wahrung des Kulturerbes ist eine Verantwortung, die von allen Ländern, die die Welterbekonvention von 1972 und das vom Europarat 1992 angenommene europäische Übereinkommen zum Schutz des archäologischen Erbes unterschrieben haben, geteilt wird. Die Ausstellung "Archäologie und Klimawandel: bedrohtes Kulturerbe" wurde zu diesem Zweck konzipiert.

Sie findet in den Räumen des Europäischen Parlaments in Straßburg statt und wird am 21. Oktober 2008 eröffnet. Patin dieser Ausstellung, die durch den französischen Staatssekretär für Europäische Angelegenheiten Jean-Pierre Jouyet eröffnet wird, ist die Europaabgeordnete Marie-Hélène Descamps.



Auch wenn der Klimawandel seit Langem eine Sorge der Länder ist, werden die Bedrohungen, die diese Klimaphänomene für unser Kulturerbe darstellen, erst seit relativ kurzer Zeit wahrgenommen: Das Welterbekomitee der UNESCO hat das Autauchen dieser Bedrohung im März 2006 erkannt und der Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments hat im Februar 2007 eine Studie über den Schutz des Kulturerbes gegenüber natürlichen Risiken veröffentlicht.

Heute ist es also die Pflicht Europas, eine treibende Kraft bei der Förderung einer umweltfreundlichen, präventiven und reparativen Archäologie zu sein, indem es sich auf seine Erfahrung und seine Kompetenz- und Kooperationsnetze stützt.

Die Aktionen haben eine doppelte Zielsetzung: Es soll auf den Schutz des europäischen Erbes geachtet werden und die Entwicklungsländer sollen bei der Umsetzung eines angepassten Managements ihrer Ressourcen des Kulturerbes gegenüber Klimarisiken begleitet werden.

So möchte Frankreich Europa ermutigen, sich im Rahmen einer hochentwickelten Politik der kulturellen Zusammenarbeit bei der Reflexion über die globalen Probleme voll und ganz einzusetzen.

  • Aktualisiert am: 18.12.2008
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