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19. Konferenz des europäischen Netzwerks für die digitale Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen

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  • Datum: 13.10.2008
  • Ort: Paris

Die Konferenz zieht eine Bilanz der digitalen Unterstützung für Unternehmen in der Europäischen Union und bietet Raum für Überlegungen hinsichtlich der zu treffenden Vorkehrungen, um den verstärkten Austausch bewährter Praktiken in diesem Bereich zu unterstützen.

Das als eBusiness (eBSN) bekannte europäische Netzwerk für die digitale Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) vereint Entscheidungsträger, Sachverständige und Verantwortliche öffentlicher Politiken mit dem Ziel einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU dank einer besseren Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Diese Konferenz dient als Anlass für:
- eine Bestandsaufnahme der aktuellen Sachlage in den Bereichen Nutzung der IKT und sektorielle Politiken in der Europäischen Union,
- einen Erfahrungsaustausch über sektorenübergreifende Beziehungen und Prozesse,
- eine Thematisierung der Herausforderungen der IKT für die KMU und zur Debatte über die umzusetzenden politischen Maβnahmen.
In den letzten Jahren haben mehrere Mitgliedstaaten Initiativen ergriffen, die den Austausch zwischen Unternehmen in den Versorgungsketten der Industriesparten erleichtern sollen. Diese sektoriellen Politiken, die den Wirtschaftsakteuren Anreize für eine Beschleunigung der IKT-bedingten Umstellungen bieten, spielen eine besonders wichtige Rolle. Zwei Aspekte sind nennenswert:
- Erleichtert wird die Einbeziehung der jeweiligen Akteure durch eine starke Mobilisierung der Berufsverbände, die derartige Initiativen unterstützen;
- Der Rahmen dieses Netzwerkes ist gut auf die Behandlung der neuesten Problembereiche auf dem Gebiet des eBusiness abgestimmt, z.B. die vollständige Entmaterialisierung der Informationsketten.
Nichtsdestotrotz reicht der sektorielle Ansatz nicht aus und muss durch einen sektorenübergreifenden Ansatz vervollständigt werden.
Eine der Herausforderungen der sektoriellen Politiken ist die Komplexität der Versorgungsketten, insbesondere für die Unternehmen, die Beziehungen zu verschiedenen Industriesektoren unterhalten. Die fortschrittlichsten Initiativen haben verdeutlicht, dass die intersektoriellen Beziehungen für Subunternehmer von grundlegender Bedeutung sind, da diese KMU Kunden in verschiedenen Sektoren besitzen: Diese Initiativen können Vorgänge wie Verkehr, Fakturierung und Zahlung betreffen und müssen den sektoriellen Ansatz vervollständigen.

  • Aktualisiert am: 23.12.2008
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