Ministerkonferenz "Internet der Zukunft"
- Von: 06.10.2008
- Bis: 07.10.2008
- Ort: Nice Acropolis
Die europäischen Minister für digitale Wirtschaft wurden vom französischen Staatssekretär für die Entwicklung der digitalen Wirtschaft Eric Besson eingeladen, am 6. Oktober in Nizza an einem ersten europäischen Ministertreffen zu den Herausforderungen des Internets der Zukunft teilzunehmen.
Die Betonung wird auf der Verbreitung von Netzwerken mit hoher Datenübertragungsrate, der Schaffung neuer Dienste und auf dem Vertrauen in das Internet der Zukunft, ebenso wie auf seiner Sicherheit und Lenkung liegen. Die französische Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union hofft, dem Rat "Telekommunikation" am 27. November 2008 Schlussfolgerungen zu diesen Themen vorlegen zu können.
Die Betonung wird auf der Verbreitung von Netzwerken mit hoher Datenübertragungsrate, der Schaffung neuer Dienste und auf dem Vertrauen in das Internet der Zukunft, ebenso wie auf seiner Sicherheit und Lenkung liegen. Die französische Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union hofft, dem Rat „Telekommunikation“ am 27. November 2008 Schlussfolgerungen zu diesen Themen vorlegen zu können.
Das Internet hat sich zu einer strategischen Infrastruktur entwickelt, die seit etwa zehn Jahren eine sehr wichtige wirtschaftliche und soziale Rolle spielt. Global gesehen erweist sich das Netz zudem als starker Motor für Innovation, Wachstum und Produktivität und eröffnet Möglichkeiten, das soziale Wohlbefinden bedeutend zu verbessern. Es wird aktuell von mehr als 1,5 Milliarden Menschen in der ganzen Welt genutzt, denen sich in den nächsten fünf Jahren eine weitere Milliarde anschlieβen dürfte. Diese neuen Nutzer werden ein sehr verändertes Netz mit neuen Nutzungsmöglichkeiten kennenlernen.
Das Internet ist im Moment an einem Wendepunkt seiner Entwicklung angekommen. Unter anderen dürft die Entwicklung der mobilen Internetnutzung und von Funkfrequenzchips (oder RFID-Chips) demnächst die Schaffung eines „Internets der Objekte“ ermöglichen, dessen Dienste die Nutzer bei jeder ihrer Aktivitäten begleiten. Diese Dienste des Internets der Zukunft werden sich auf so unterschiedliche Bereiche wie Gesundheit, Bildung, die bürgernahen Dienste oder auch die Energiesteuerung ausdehnen.
Europa besitzt einige entscheidende Vorteile, um eine der Schlüsselregionen für die Technologien und Dienstleistungen des Internets der Zukunft zu werden. So besitzt Europa schon jetzt einen der wichtigsten vereinheitlichten Märkte für mobile Kommunikation und ein kulturelles und geografisches Erbe, das einmalig auf der Welt ist. Miteinander kombiniert könnten diese Reichtümer Motoren für die Entwicklung von Dienstleistungen und Arbeitsplätzen werden, die an das Internet in Europa gebunden sind.
Damit sich das Internet der Zukunft in Übereinstimmung mit den Prinzipien und Werten der EU-Bürger entwickeln kann, muss nichtsdestotrotz der Schutz der individuellen Freiheiten und der Privatsphäre mit einbezogen werden. Daneben sind die Sicherheit und Stabilität des Netzes zu einem wichtigen Punkt der Besorgnis sowohl für Unternehmen, als auch für die Staaten geworden. Für die Beantwortung aller dieser Fragen ist heutzutage eine erhöhte internationale Zusammenarbeit nötig.
Der Zeitpunkt für ein Treffen aller in Verbindung mit dem Internet tätigen Personen – Forscher, Industrielle, politische Verantwortliche und Vertreter des Vereinswesens – ist also günstig, um die Entwicklung des Internets der Zukunft in Europa weiter zu fördern. Dies ist das Ziel der von der französischen EU-Ratspräsidentschaft organisierten Konferenz über das Internet der Zukunft, die am 6. und 7. Oktober diesen Jahres in Nizza stattfinden wird.
Kabinett des Staatssekretärs für die Entwicklung der digitalen Wirtschaft:
Juliette Lafont: juliette.lafont @ pm.gouv.fr
Pressekontakt:
Valentine Mary-Chamoin: valentine.mary-chamoin @ pm.gouv.fr
- Aktualisiert am: 06.10.2008

