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Zusammenfassung des Forums EU-Lateinamerika/Karibik: Wie soll die Partnerschaft nach dem Gipfel von Lima aussehen?

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  • Datum: 06.10.2008
  • Ort: Paris, Auditorium Maximum der Französischen Nationalbibliothek
EU-Lateinamerika/Karibik-Forum: Partnerschaft in den Bereichen Wirtschaft, sozialer Zusammenhalt und Umwelt.

Das EU-Lateinamerika/Karibik-Forum wurde vom Ministerium für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten gemeinsam mit dem Amerika-Institut und der Interamerikanischen Entwicklungsbank für den 6. Oktober 2008 in der französischen Nationalbibliothek organisiert.

Als Folgeveranstaltung des 5. EU-Lateinamerika/Karibik-Gipfeltreffens vom 16. Mai in Lima bot dieses Forum Gelegenheit, eine Bilanz der Aktivitäten zwischen diesen beiden Regionen zu ziehen und neue Ziele für die Strategische Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und der Region Lateinamerika/Karibik festzulegen.

Dieses hochrangige Treffen, zu dem 300 Teilnehmer – darunter Akademiker sowie Vertreter der wichtigsten Finanzinstitutionen und internationaler Organisationen – zusammenkamen, hatte drei Hauptthemen: sozialer Zusammenhalt, Nahrungskrise und Bekämpfung des Klimawandels. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Interamerikanischen Entwicklungsbank Luis Alberto Moreno und dem Präsidenten des Amerika-Instituts Jean-Michel Blanquer eröffnete die französische Staatssekretärin für Auswärtige Angelegenheiten und Menschenrechte Rama Yade die Diskussionen. In ihrer Rede unterstrich sie, dass sich regionale Entitäten vereinigen müssten, um bei der Globalisierung eine Rolle spielen zu können, und verwies darauf, dass die beiden Weltregionen Europa und Lateinamerika diejenigen seien, die auf diesem Weg am Weitesten vorangeschritten seien.

Der Generaldirektor des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, befand mit Blick auf die derzeitige Finanzkrise, dass die weltweite Stabilität als Ganzes auf dem Spiel stehe, und warnte vor der Gefahr einer Verringerung der öffentlichen Entwicklungshilfe, da die Schwellenländer und die ärmsten Länder von der "anderen Krise", bedingt durch den exorbitanten Anstieg der Rohölpreise und der Rohstoffe in den letzten Monaten, hart getroffen seien.

Der Generaldirektor für Auswärtige Beziehungen der Europäischen Kommission Eneko Landaburu fasste seinerseits die Arbeiten des Forums zusammen, indem er auf die grundlegende Rolle Europas bei der Umsetzung der Agenda von Lima verwies, insbesondere im Bereich des sozialen Zusammenhalts, der Koordinierung der nahrungspolitischen Maßnahmen sowie der Festlegung eines gemeinsamen Standpunkts zum Klimawandel.

  • Aktualisiert am: 23.12.2008
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