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Presse - Die digitale Justizbehörde: von e-Justice zur europäischen e-Justice

  • Datum: 02.10.2008
  • Ort: Ecole Nationale des Greffes

Am 2. Oktober treffen sich die Webmaster der wichtigsten europäischen Justizwebseiten mit Juristen, Linguisten und Informatikern, die im Auftrag der EU an der Entwicklung der e-Justice arbeiten, zu einem Kolloquium. Dieser Tag wird den Problemen gewidmet sein, die gelöst werden müssen, damit eine Nutzung der neuen Informationstechnologien in grenzüberschreitenden Prozessen möglich wird.

So werden Experten in Rechtssprache und -semantik, in justizieller Zusammenarbeit, Spezialisten auf den Gebieten Sicherheit und Interoperabilität sowie die Entwickler der Internetseiten des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften, der Europäischen Justiziellen Netze und des Netzes der Präsidenten der Obersten Gerichtshöfe der EU von ihren Erfahrungen berichten.
Des Weiteren werden Verantwortliche der Europäischen Kommission sowie der portugiesische Staatssekretär für Justiz und der tschechische Vizejustizminister zu Wort kommen.

Diese Konferenz schließt an die drei von den vorausgegangenen Ratspräsidentschaften zu diesem Thema organisierten Veranstaltungen (Bremen/Februar 2007, Lissabon/September 2007 und Portoroz/Juni 2008), die im Rahmen der seit 18 Monaten in Brüssel laufenden Arbeit stattfanden, an. Die unter der deutschen Präsidentschaft in die Wege geleitete "e-Justice"-Initiative soll im Justizbereich die Nutzbarkeit der neuen Informationstechnologien in einem grenzübergreifenden europäischen Rahmen entwickeln. Damit soll es den europäischen Bürgern möglich werden, online eine Reihe juristischer Informationen abzurufen. Auf lange Sicht soll sogar die Entmaterialisierung grenzüberschreitender Gerichtsverfahren gelingen. Die laufenden Arbeiten befassen sich vor allem mit der Einrichtung eines "e-Justice" Portals, das einer Zentralstelle für Justiz auf europäischer Ebene gleichkommt.

Die Konferenz von Dijon soll die besten Methoden herausarbeiten: technische Optionen und Strukturen, die für die konkrete Umsetzung der Websites eingerichtet wurden und deren Erfolg heute anerkannt ist. So soll sie die Arbeiten am Thema "e-Justice" bereichern und ihnen Richtung geben.

 

Pressekontakt

Véronique Marcillac
Pôle Presse

(+33) 1 44 77 62 77

  • Aktualisiert am: 24.09.2008
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