Seminar zur Bekämpfung des Drogenschmuggels im westlichen Mittelmeer
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- Von: 24.09.2008
- Bis: 26.09.2008
- Ort: Toulon
Am 1. und 2. April 2008 trafen sich in Paris die Verantwortlichen für die Bekämpfung des Dorgenhandels der betroffenen Länder und internationalen Einrichtungen (Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien, Algerien, Malta, Tunesien, Libyen, Marokko, Mauretanien, Europol, Interpol, EU-Kommission und Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung UNODC), um eine Bilanz über den Drogenhandels im westlichen Mittelmeerbecken zu ziehen.
Aus den Arbeiten ging die Notwendigkeit hervor, ein Operationszentrum für die Analyse der Informationen über den Drogenhandel im Mittelmeerraum einzurichten. Durch dieses Projekt sollen die operativen Beziehungen und der Informationsaustausch zwischen den Partnerländern verbessert werden.
Zu diesem Zweck schlägt Frankreich vor, in Toulon das Zentrum der Drogenbekämpfung im Mittelmeer (Centre de Coordination de la Lutte Anti-Drogue en Méditerranée CECLAD-M) einzurichten.
Folgende Ziele sollen erreicht werden:
- Verbesserung der Bekämpfung des Drogenschmuggels im Mittelmeer durch die Einschränkung der Verfügbarkeit der Substanzen,
- Stärkung der Beziehungen zwischen den Partnern am nördlich und südlich des Mittelmeers,
- internationale Koordinierung: Informationsaustausch, Koordination von Abfangaktionen,
- Prüfung einer möglichen Vernetzung der bestehenden internationalen Mittel.
Dieses Projekt, das sich ähnliche Strukturen (Maritime Analysis and Operation Center - Narcotics MAOC in Lissabon und Joint Interagency Task Force JIATF der Amerikaner) zum Beispiel nimmt, ist Teil des von der EU geforderten Aktionsprojekts: die Harmonisierung der Mittel bei der Bekämpfung gegen den Drogenhandel.
Bei dem Seminar, das vom 24. bis zum 26. September in Toulon vom Ministerium für Inneres, die Überseegebiete und Gebietskörperschaften (Zentraldirektion der Kriminalpolizei) in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium, dem Verteidigungs-, Wirtschafts- und Finanzministerium sowie der interministeriellen Drogenbehörde MILDT und dem Generalsekretariat für Meeresfragen SGMer organisiert wird, sollen Organisations- und Handlungsmodalitäten für eine zukünftige Zusammenarbeit erarbeitet werden.
Neben den 27 EU-Mitgliedsstaaten werden auch Vertreter aus Kroatien, Algerien, Marokko und Tunesien, von der EU-Kommission, aus dem Generalsekretariat des Rats, von Europol, Interpol, der UNODC und der Weltzollorganisation (WCO) erwartet.
- Aktualisiert am: 22.09.2008

