Erklärung der Präsidentschaft im Namen der Europäischen Union zu den Parlamentswahlen in Angola
- Datum: 24.09.2008
Die Europäische Union ist erfreut über die Beendung der ersten Etappe der Durchführung der Wahlen in Angola mit der Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisse der Parlamentswahlen vom 5. und 6. September 2008.
Die Europäische Union ist froh über die Beteiligung aller Parteien, damit die Durchführung der Wahlen in aller Ruhe zu Ende geht und somit von einem beispielhaften nationalen Konsens zeugt.
Die Parlamentswahlen in Angola sind das Ergebnis einer beträchtlichen Arbeit, die die Europäische Union, trotz einiger festgestellter logistischer Schwierigkeiten, begrüßt und sie werden von allen Beobachtern als insgesamt gelungen betrachtet. Sie ermöglichen es so, den von Angola sechs Jahre nach Ende des Bürgerkrieges bis zur nationalen Aussöhnung zurückgelegten Weg zu ermessen und stellen ein bedeutendes Symbol für ganz Afrika dar.
Angola muss sich nun entschieden seiner Zukunft zuwenden, indem es die Belebung der Wirtschaft und den Demokratisierungsprozess fortführt. Die Europäische Union ist bereit, Angola in diese Richtung zu begleiten.
Die Bewerberländer Türkei, Kroatien* und ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses und potenziellen Bewerberländer Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien, die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Ukraine, die Republik Moldau, Armenien und Georgien schließen sich dieser Erklärung an.
* Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.
- Aktualisiert am: 24.09.2008

