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Die französische Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen

© UN Photo/Marco Castro © UN Photo/Marco Castro
  • Von: 22.09.2008
  • Bis: 29.09.2008
  • Ort: New York (USA)

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen ist ein wichtiger Moment für die diplomatische Aktivität der französischen EU-Ratspräsidentschaft. Dies gilt insbesondere für die einwöchige Generaldebatte zur Eröffnung dieser 63. Tagung der Generalversammlung.

Der Vorsitzende des Europäischen Rates Nicolas Sarkozy hielt am Dienstag, den 23. September, im Namen der Europäischen Union die Eröffnungsrede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Die Ratspräsidentschaft, der Hohe Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) und die EU-Kommissarin für Auβenbeziehungen werden die Europäische Union bei mehreren, am Rande der Generalversammlungstattfindenden Treffen vertreten, darunter die Sitzung des Nahost-Quartetts am Freitag, den 26. September. Bei der hochrangigen Tagung zu Afrikas Entwicklungsbedarf am Montag, den 22. September, wird der Vorsitzende des Europäischen Rates im Namen der Europäischen Union eine Rede halten.

Des Weiteren bietet die Anwesenheit zahlreicher Minister während der Generaldebatte traditionellerweise die Gelegenheit, eine Reihe wichtiger Treffen zwischen der Europäischen Union und Drittstaaten zu organisieren.

So treffen die 27 EU-Außenminister, der Hohe Vertreter für die GASP und die EU-Kommissarin für Auβenbeziehungen den russischen Außenminister (23. September) und die amerikanische Außenministerin (24. September). Im Mittelpunkt der Gespräche stehen vor allem der Nahe Osten (Friedensprozess im Nahen Osten und Iran) und Georgien.

Abgesehen davon sind Ministertreffen zwischen der Troika der Europäischen Union (französische Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union, Hoher Vertreter für die GASP und EU-Kommission, denen sich die Tschechische Republik, welche die folgende EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, anschließt) und den folgenden Staaten geplant: Kooperationsrat der Arabischen Golfstaaten (Dienstag, den 23. September), Pakistan, Irak, Palästinensische Behörde (Donnerstag, den 25. September), Organisation der Islamischen Konferenz, Rio-Gruppe, Bewegung der Blockfreien Staaten (Freitag, den 26. September) sowie Bosnien und Herzegowina (Montag, den 29. September). Außerdem sind Treffen zwischen der Troika der Europäischen Union und dem Generalsekretär der Vereinten Nationen (Samstag, den 27.September) sowie mit Japan und China geplant.

Schließlich wird ein Seminar zur Kooperation zwischen den Vereinten Nationen und der Europäischen Union beim Krisen- und Sicherheitsmanagement am Freitag, den 26. September, die Minister für Auswärtige Angelegenheiten der 27 EU-Mitgliedstaaten, den Hohen Vertreter für die GASP, die EU-Kommission und den Generalsekretär der Vereinten Nationen sowie Vertreter der Zivilgesellschaft (Universitätsvertreter, Journalisten, Mitglieder von Think Tanks) zusammenführen.

Berichte

  • Aktualisiert am: 26.11.2008
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