Innovation in Bewegung: Förderung von Forschung und Innovation für kleine und mittlere Unternehmen
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- Von: 15.09.2008
- Bis: 16.09.2008
- Ort: Paris, Ministerium für Wirtschaft, Konferenzzentrum Pierre Mendès France
Innovative kleine und mittlere Unternehmen spielen eine zentrale Rolle für Wirtschaftswachstum und Entwicklung in Europa. Was kann verbessert und zusätzlich getan werden, damit sie verstärkten Zugang zu Forschung und Innovation haben? So lautet die Fragestellung der Konferenz, die am 15./16. September in Paris stattfindet.
Im März 2000 setzten sich die Staats- und Regierungschefs beim Gipfel von Lissabon angesichts der Globalisierung ein strategisches Ziel für das Jahr 2010: Die Europäische Union soll auf der Grundlage von Wissen zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt werden. Damit wurde der Ausbau von Forschung und Innovation eindeutig zu einer der obersten Prioritäten der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten.
Die Konferenz "Die Begleitprogramme für kleine und mittlere Unternehmen zu den EU-Programmen" wird von der französischen Agentur zur Unterstützung von Innovation und Wachstum in kleinen und mittleren Unternehmen OSEO in Zusammenarbeit mit dem französischen Ministerium für Hochschulen und Forschung organisiert und von der Europäischen Kommission und dem französischen Ministerium für Wirtschaft, Industrie und Beschäftigung unterstützt.
Die Konferenz knüpft in gewisser Weise an die Diskussionen des informellen Treffens der für Wettbewerbsfähigkeit zuständigen Minister vom 17./18. Juli 2008 an. Die Eröffnungsredner sind der französische Staatssekretär für Handel, Handwerk, kleine und mittlere Unternehmen, Tourismus und Dienstleistungen Hervé Novelli und der EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung Janez Potocnik. Christine Lagarde, Frankreichs Ministerin für Wirtschaft, Industrie und Beschäftigung, wird das der Konferenz vorausgehende Essen eröffnen.
Zentrales Thema der Diskussionen wird sein, wie die kleinen und mittleren Unternehmen in Programmen für Forschung und Entwicklung sowie für Innovation stärker berücksichtigt werden können. Im Mittelpunkt sollen insbesondere die Komplementarität der Instrumente zur Förderung von Forschung und Entwicklung, die Verbesserung der Koordinierung der nationalen Politiken und die Eruierung der Möglichkeiten für eine verstärkte Einbeziehung der kleinen und mittleren Unternehmen in die EU-Programme stehen. Dies soll stets vor dem Hintergrund der Verbesserung der wirtschaftlichen Effektivität der geförderten Forschungs- und Innovationsprogramme geschehen.
Zu der eineinhalbtägigen Konferenz werden fast 300 europäische Experten für Forschung und Innovation zusammenkommen. Ziel ist es, bessere Möglichkeiten zur Vereinfachung und Rationalisierung der nationalen, regionalen, europäischen und zwischenstaatlichen Förderlandschaft und -mechanismen aufzuzeigen, mehr für die kleinen und mittleren Unternehmen zu erreichen und für ihre Forschungs- und Innovationsvorhaben den größtmöglichen wirtschaftlichen Nutzen sicherzustellen.
In den Diskussionen sollen konkrete Vorschläge für die Ausrichtung des zukünftigen Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (RPFTE) und seine Verknüpfung mit anderen EU-Programmen herausgearbeitet werden.
Als Basis für die Arbeiten und Diskussionen der Konferenz aber auch für künftige Überlegungen sollen in erster Linie die Erfahrungsberichte der kleinen und mittleren Unternehmen dienen, die nicht nur die Ergebnisse ihrer Programme verbessern, sondern vor allem auch ihren Erwartungen und ihrem Bedarf Ausdruck verleihen sollen.
Alle praktischen Informationen erhalten Sie auf folgender Internetseite www.eu-research-for-smes.oseo.fr/
- Aktualisiert am: 26.11.2008

