EU-Südafrika-Gipfel
Nicolas Sarkozy - Thabo Mbeki
© Elysée
- Datum: 25.07.2008
- Ort: Bordeaux
Als wichtigste Regionalmacht in Afrika gehört die Republik Südafrika zur Gruppe der Schwellenländer. Der Staat ist einer der Motoren des Wirtschaftswachstums auf dem afrikanischen Kontinent und stellt ein Erfolgsbeispiel dar, das den Afro-Pessimismus widerlegt. Den Referenzrahmen für die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Südafrika bilden eine strategische Partnerschaft und ein Aktionsplan, die von beiden Seiten im Mai 2007 angenommen wurden.
Die Wichtigkeit einer privilegierten Beziehung mit Südafrika rechtfertigte die Organisation eines politischen Treffens auf höchster Ebene. Es handelte sich um das erste Gipfeltreffen zwischen der EU (in Zusammensetzung der Dreierpräsidentschaft) und dem durch seinen Präsidenten Thabo Mbeki vertretenen Südafrika. Zugleich ist es der erste Gipfel der französischen EU-Ratspräsidentschaft.
Dieses erste Gipfeltreffen bot die Gelegenheit, über die Umsetzung der strategischen Partnerschaft zwischen der EU und Südafrika, insbesondere in den Bereichen Frieden und Sicherheit, Wissenschaft und Technologie, Verkehr und Bildung, zu sprechen.
Die drei Präsidenten (Europäische Kommission, Frankreich, Südafrika) sprachen hauptsächlich über folgende drei Themen:
- Fragen von globaler Bedeutung: Klimawandel, Migration und Ernährungssicherheit
- Wirtschaftsfragen: Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, die WTO und die Rolle des privaten Sektors bei der Entwicklung Afrikas
- Sicherheitsfragen: Simbabwe, Sudan/Tschad, Naher Osten
- Aktualisiert am: 09.12.2008

