Die Slowakei wird 2009 als 16. Mitglied der Eurozone beitreten
- Datum: 08.07.2008
- Ort: Brüssel
Der ECOFIN-Rat unter dem Vorsitz der Ministerin für Wirtschaft, Industrie und Beschäftigung Christine Lagarde hat am 8. Juli die Rechtsakte beschlossen, dank derer die Slowakei zum 1. Januar 2009 den Euro einführen kann.
Das zuvor beratend hinzugezogene Europäische Parlament hatte sich bereits am 17. Juni dafür ausgesprochen. Im Laufe des Europäischen Rates vom 19./20. Juni hatten auch die Staats- und Regierungschefs dem Beitritt der Slowakei zur Eurozone zugestimmt.
Die Slowakei ergänzt damit den Kreis der Eurostaaten, bestehend aus den Gründungsmitgliedern der Währungsunion (Deutschland, Österreich, Belgien, Spanien, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande und Portugal) und den kürzlich beigetretenen Ländern: Griechenland 2001, Slowenien 2007, Malta und Zypern 2008.
Nach dem Eintritt der Slowakei im Jahr 2009 wird der Euro die gemeinsame Währung von 16 Staaten und ihren 325 Millionen Einwohnern sein.
Siehe ECOFIN-Rat (Ankündigung der Veranstaltung)
Siehe Die wichtigsten Ergebnisse des ersten ECOFIN-Rats der französischen EU-Ratspräsidentschaft (Zusammenfassung)
- Aktualisiert am: 23.12.2008

