Die sechs Monate der französischen Präsidentschaft des Rats der Europäischen Union waren in erster Linie geprägt von mehreren internationalen Krisen (der Georgien-Konflikt, die Finanz- und Wirtschaftskrise), in denen die EU dank ihrer Fähigkeit, schnell, energisch und einig zu handeln, eine entscheidende Rolle spielte. Darüber hinaus gelang es der französischen Ratspräsidentschaft, auch bei den Prioritäten, die sie sich gesetzt hatte, Kurs zu halten: bei der Bekämpfung des Klimawandels (mit der Verabschiedung des "Energie-Klima-Pakets"), bei der Migrationspolitik (mit der Verabschiedung des Europäischen Pakts zu Einwanderung und Asyl), bei der Gemeinsamen Agrarpolitik (mit der Annahme des GAP-Gesundheitschecks und der Aufnahme der Diskussionen über die Zukunft der GAP) und bei der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik ESVP (mit einem neuen konkreten und einsatzfähigen Programm). Generell konnten in den sechs Monaten erhebliche Fortschritte in allen Handlungsbereichen der EU erzielt werden, insbesondere im Wirtschafts- und Finanzsektor, im sozialen Bereich, auf kulturellen Ebene sowie auf internationaler Ebene (mit acht Gipfeltreffen mit den wichtigsten internationalen Partner der EU, darunter der Pariser Gipfel zum Start der Union für den Mittelmeerraum).
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01.07.2008